Kupplung lässt sich nicht einstellen
Kupplung lässt sich nicht einstellen
Hallo Leute,
ich wollte bei meiner GS 550E die Kupplung einstellen. Dazu hab' ich die untere Einstellschraube ganz reingedreht und den Zug oben ausgehängt. Nachdem ich die Kupplungsschnecke, wie im Handbuch beschrieben, eingestellt habe ist am Kupplungshebel zuwenig "Fleisch" übrig um den Zug wieder einzuhängen.
Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte? Kann es sein dass die Kupplungsscheiben hinüber sind?
Ich frag einfach mal bevor ich wieder alles zerlege.
VG, Manfred
ich wollte bei meiner GS 550E die Kupplung einstellen. Dazu hab' ich die untere Einstellschraube ganz reingedreht und den Zug oben ausgehängt. Nachdem ich die Kupplungsschnecke, wie im Handbuch beschrieben, eingestellt habe ist am Kupplungshebel zuwenig "Fleisch" übrig um den Zug wieder einzuhängen.
Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte? Kann es sein dass die Kupplungsscheiben hinüber sind?
Ich frag einfach mal bevor ich wieder alles zerlege.
VG, Manfred
Re: Kupplung lässt sich nicht einstellen
Hier mal ein Update, die Reibescheiben sind weit unter Mindestmaß obwohl ich die Kupplung in einer Werkstatt vor ca. 500 KM habe einstellen lassen
Am Kupplungskorb haben die Reibscheiben deutliche Spuren hinterlassen: Das sind nicht nur farbliche Veränderungen sondern man spürt die Vertiefungen deutlich. Tut' s der Korb noch? Kann/muss man die Vertiefungen rausschleifen?
Bin für jede Antwort dankbar
VG, Manfred
Am Kupplungskorb haben die Reibscheiben deutliche Spuren hinterlassen: Das sind nicht nur farbliche Veränderungen sondern man spürt die Vertiefungen deutlich. Tut' s der Korb noch? Kann/muss man die Vertiefungen rausschleifen?
Bin für jede Antwort dankbar
VG, Manfred
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Re: Kupplung lässt sich nicht einstellen
Hallo Manfred,
ich bin nur ein blutiger Laie, was Suzuki-Kupplungen angeht - aber das Prinzip dürfte nicht anderes sein als bei meinen Engländerinnen: Also innenverzahnte Belagscheiben einerseits, außen mit Mitnehmer-"Nasen" versehene (Stahl-)Reibscheiben andererseits. (Natürlich ist auch die umgekehrte Anordnung möglich, also Beläge mit Mitnehmernasen außen, Reibscheiben mit Verzahnung innen.)
Dein Foto finde ich nicht sehr aussagekräftig - man sieht eine Nut des Kupplungskorbs mit minimal eingelaufenen Kanten, dort wo die Mitnehmernasen sich eingearbeitet haben. Die sind aber so minimal, dass man sie problemlos mit einer Schlüsselfeile o. ä. glätten kann.
Kupplungsscheiben (Belag oder Reib) kann ich gar nicht erkennen - gibt es dazu noch bessere Bilder?
Oder habe ich gar das Prinzip bzw. den Aufbau der Kupplung nicht richtig verstanden?
Gruß Jan
ich bin nur ein blutiger Laie, was Suzuki-Kupplungen angeht - aber das Prinzip dürfte nicht anderes sein als bei meinen Engländerinnen: Also innenverzahnte Belagscheiben einerseits, außen mit Mitnehmer-"Nasen" versehene (Stahl-)Reibscheiben andererseits. (Natürlich ist auch die umgekehrte Anordnung möglich, also Beläge mit Mitnehmernasen außen, Reibscheiben mit Verzahnung innen.)
Dein Foto finde ich nicht sehr aussagekräftig - man sieht eine Nut des Kupplungskorbs mit minimal eingelaufenen Kanten, dort wo die Mitnehmernasen sich eingearbeitet haben. Die sind aber so minimal, dass man sie problemlos mit einer Schlüsselfeile o. ä. glätten kann.
Kupplungsscheiben (Belag oder Reib) kann ich gar nicht erkennen - gibt es dazu noch bessere Bilder?
Oder habe ich gar das Prinzip bzw. den Aufbau der Kupplung nicht richtig verstanden?
Gruß Jan
Re: Kupplung lässt sich nicht einstellen
...so sieht die Kupplung einer 650er Zweizylinder-Matchless aus.
Man sieht deutlich, wieviel Luft die Mitnehmernasen im Kupplungskorb - verschleißbedingt - bereits haben. Und trotzdem war diese Kupplung bis zum Schluss voll funktionstüchtig!
Die Materialpaarung hat bewirkt, dass zwar die Nasen an den Kupplungsscheiben verschlissen waren (unkritisch), sich aber im Kupplungskorb selbst keine Absätze gebildet hatten (kritisch) - in Letzteren würden sich nämlich die Kupplungsscheiben verhaken und bei Betätigung des Ausrückmechanismus nicht mehr richtig trennen.
Man sieht deutlich, wieviel Luft die Mitnehmernasen im Kupplungskorb - verschleißbedingt - bereits haben. Und trotzdem war diese Kupplung bis zum Schluss voll funktionstüchtig!
Die Materialpaarung hat bewirkt, dass zwar die Nasen an den Kupplungsscheiben verschlissen waren (unkritisch), sich aber im Kupplungskorb selbst keine Absätze gebildet hatten (kritisch) - in Letzteren würden sich nämlich die Kupplungsscheiben verhaken und bei Betätigung des Ausrückmechanismus nicht mehr richtig trennen.
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Re: Kupplung lässt sich nicht einstellen
Hallo Jan,
vielen Dank für deine Antwort. Die Suzukikupplung ist genauso aufgebaut wie bei deiner 650er.
Scheiben kannst du nicht sehen weil ausgebaut damit man sehen kann wie sich die Nasen der Scheiben bereits eingearbeitet haben
.
Im Prinzip hast du meine Frage beantwortet, ich werde die Vertiefungen glätten, neue Scheiben und hoffentlich gut ist.
Besten Dank, VG, Manfred
vielen Dank für deine Antwort. Die Suzukikupplung ist genauso aufgebaut wie bei deiner 650er.
Scheiben kannst du nicht sehen weil ausgebaut damit man sehen kann wie sich die Nasen der Scheiben bereits eingearbeitet haben
Im Prinzip hast du meine Frage beantwortet, ich werde die Vertiefungen glätten, neue Scheiben und hoffentlich gut ist.
Besten Dank, VG, Manfred