nachdem meine mopedfreunde (nicht nur) für unsere alljährlichen "heavy brating" alpentourneen auf moderneres gerät umgestiegen waren, legte auch ich mir die nächste generation suzuki zu. so kam sie sehr günstig zu mir ... schwupdiwup war schon eine teil der verkleidung ab. stand auf 18" pvm felgen. könnte mir heute noch in den allerwertesten beißen, daß ich auf anraten eines freundes die hinterfelge quasi verschenkt habe.
nach einigen umbau und abspeckmaßnahmen konnte die gsxr erstmal zum tüv. im wesentlichen wurde das plastik abgebaut und gekürzt, stummel und runde lampe verbaut, ochsenaugen und miniblinker, offene filter, eine andere 4in1, wilbers federn, ein white power federbein, eine andere rastenanlage und vordere bremspumpe, sowie ein 17" hinterrad. vieles davon kam aus einer weiteren gsxr die mir günstig in die hände viel.

in dieser ausbaustufe ging es dann auf die erste alpentour. nach ca. 150km war erstmal schluss.

die kiste lief nur noch auf 2 pötten. wie sich heraus stellte, hatte es die cdi gehimmelt. dank eines guten freundes aus dem schwäbischen konnten wir dennoch am selben tag mit einer neuen (alten) cdi weiterfahren. dann auch ohne weitere probleme.
als nächster schritt musste das blau weichen. in anlehnung an mops graubehaarten "esel" und in ermangelung von lackiererfähigkeiten, bekam meine knicker schwarzes fell und hieß ab diesem zeitpunkt "dusty". sie erinnerte von geruch und sauberkeit doch einfach zu start an den damaligen hofhund des vermieters

technisch wurden zunächst ein paar vm29 flaschieber eingebaut und abgestimmt. wie sich herausstellte, funktionierten die im unteren bis mittleren drehzahlbereich ganz gut, aber in den oberen drehzahlen waren sie einfach zu klein dimensioniert. darum wurden die nach kurzer suche durch perfekt dimensionierte rs36 flachi´s ersetzt.
dann wurde der endtopf noch etwas der linie angepasst. das ist, bis auf kleinigkeiten, der heutige zustand.
nach vielen kilometern hat dann bei einer weiteren alpentourné der motor aufgegeben. laut klappernd, aber fahrend, konnte ich mich noch in die nächste ortschaft retten. aber da war ambulant nichts mehr zu machen. ich fuhr schnell nach hause (scheiß auf den abgefu... dämlichen analphabeten club --> schutzbrief der kfz versicherung geht im ausland viel besser) und setzte die tour am nächsten tag mit meiner treuen "roten suzi" fort.
bei der späteren obduktion stellte sich heraus, das ein kubelwellenlager festgegangen war und dadurch eine kurbelwange gebrochen ist. respekt, dass der motor überhaupt noch lief
als ersatztriebwerk bekam "dusty" die maschine einer gsx 1100 f. das hat nochmal etwas mehr druck und genügend reserven in jeder lage

. "dusty" ist mein "brot&butter" moped, was immer wieder viel spaß macht, und super zuverlässig ist.
