
zu beginn mal der derzeitige stand der dinge:

meine kreidler flory 3 gang begleitete mich, bis uns, kurz vor dem führerschein, die ordnungsmacht trennte. seitdem fristet sie ein langweiliges leben mit einigen startversuchen und umzügen. man soll es kaum glauben, aber jeden umzug konnte ich mit uraltem sprit, aber dennoch laufenden motor, fahrend bewältigen


die kreidler rmc elektronik begleitete mich eine weile, nachdem ich schon erste richtige motorräder hatte. der zweite bildungsweg stufte mich zeitweilig zurück. spaß machte es aber trotzdem. seitdem fristet auch das grüne monster ein etwas langweiliges leben in der werkstatt.


meine rd 400 sollte die andauernde schrauberei an meiner rd 250 beenden. das tat es auch! ich verkaufte die 250er und trauere ihr noch heute nach



als ich die rd 400 nicht mehr lieb hatte, weil sie auch schon wieder ernsthafte macken hatte, gab es eine neues ziel: kein zweitakter, soviel kubik wie möglich, und günstig sollte es werden. ich kam schnell auf die großen suzuki´s und speziell die (mit ihrer eckigen lampe und mäusekino) hässlichen gsx 1100. günstiger konnte man ein big bike nicht bekommen. ich kaufte mir meine rote liebe mit vollverkleidung und etwas vernachlässigt in der hoffnung auf eine lange schrauberpause. bei meiner ersten fahrt, vom verkäufer nach hause, hatte ich schon den ersten defekt. der anlasser wollte nicht mehr. nach dem (vom verkäufer gemachten) ausbau stellte sich heraus, dass die halterungen gebrochen waren. ein ersatz war schnell beschafft ... und seitdem begleitet mich diese gsx viele, viele km super zuverlässig.


meine gs 1000 war ein schnäppchen mit nett gemachtem motor. damals noch im schicken blaumetallik glitzerlook



die gute 11er knicker kam als "zugzwang" ins haus. mittlerweile hatten alle tourenkollegen "aufgerüstet" und es zeigte sich im vergleich, dass der gsx motor und das ganze konzept in die jahre gekommen war. ich hatte kein chance mehr. wie sehr sich nur 6 jahre altersunterschied bemerkbar machen, merkte ich aber erst beim fahren der gsxr! unter 200 kg betriebsgewicht mit satten ps und drehmoment in jeder lage, sind auch heute noch eine ansage auf der straße. der ganze verkleidungskrempel flog bei mir gleich runter und mangels lackierkünsten eiferte ich freund mopsen´s esel bei der "befellung" nach. mittlerweile hat sie einen gsxf 1100 motor, der dem ganzen noch etwas mehr "rums" verleiht.

seit einiger zeit hatte ein freund seine xt 600 bei uns untergestellt. bedingung: technisch in ordnung halten und fahren. und siehe da: mir urspünglichem enduromuffel machte das "pötteln" richtig spaß. vor allem in den wintermonaten eine schöne sache. wie der zufall es wollte, stand schräg gegenüber eine lange nicht benutzte dr 650 in der garage. nach etwas zähen verhandlungen und überredungskünsten ala: "die steht sich doch kaputt" oder "die kinder passen da nicht mit drauf" ließ sich die besitzerin überzeugen und das moped wurde in unsere werkstatt umquartiert.


mittlerweile auch beide mit nachwuchs beglückt, fiel mops und mir dann noch eine gs 1000g mit chinaboot, als gemeinschaftsprojekt und bausatz, günstig in die hände. nach den ersten etwas wackeligen fahrversuchen zeigte sich schnell, dass dreiräder auch spaß machen können. zudem ist das teil als wintergefährt brauchbar und hat sich als lastenfahrzeug sowie kinderbeförderungsmobil bewährt. besser wäre es mit schwinggabel ... mal schauen was sich machen lässt.

nachdem mops angefangen hatte, sich mit einer modifizierten gs 1000 im kreise der csbk auf der rennstrecke zu bewegen, schaute auch ich mal in meinen vorräten. es fanden sich ausser einer vergammelten gs 1000s auch noch viele andere bauteile, um einen renner, ohne großen finanziellen aufwand, zusammen zu stecken. heraus kam eine gs 1000 mit gsxf 1100 motor. natürlich blieb das ganze nicht so kostengünstig wie gedacht .... aber der spaß macht den einsatz locker wett.


leider gab es am letzten rennwochenende 2015 eine "feindliche" berührung, welche mir wieder neue aufgaben beschert hat. die rd 400 muss wohl noch etwas länger warten.
